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ELFRIEDE HENGSTENBERG (1892-1992)

Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg begegneten sich 1935 mehr oder weniger zufällig und stellten im gegenseitigen Austausch ihrer Erfahrungen fest, dass sie unabhängig voneinander dem gleichen Ansatz folgten. Da Emmi Pikler im o.g. Buch die Bewegungsentwicklung vom Säuglingsalter an bis zum freien Gehen beschreibt, ist es für alle Pädagogen, die sich mit der Hengstenberg´schen Bewegungspädagogik befassen möchten, als zusätzliche Grundlagenlektüre zu empfehlen.

Im Rahmen unserer Berichtmöglichkeiten konnten nur grobe Umrisse dieses den Bedürfnissen unserer Kinder sehr entgegenkommenden Bewegungskonzeptes dargestellt werden. Um seine heutige Bedeutung für das Lernen in der Schule zu unterstreichen, schließen wir mit folgenden Worten Elfriede Hengstenbergs:

"Wir alle kennen diese ursprünglichen Regungen der Kinder, die immer wieder darauf hinauslaufen, allein probieren zu wollen. Wir sollten nur noch mehr darum wissen, dass diese unermüdliche Überwindung von Widerständen aus eigener Initiative dem Kind jene Spannkraft verleiht, die wir ihm zu erhalten wünschen, und dass die Freude an der Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten darauf beruht, dass es selbstständig beobachten, forschen, probieren und überwinden durfte." (E. Hengstenberg, 1991, S. 15)

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